Ankunft in Korsikas Hauptstadt Ajaccio

Nach unserer kurzweiligen Anreise auf die Insel verbrachten wir zunächst zwei Tage in Ajaccio, Korsikas Hauptstadt. Im Vergleich zu anderen Orten auf der Insel, ist Ajaccio groß, bunt und voll mit Menschen. Wir hatten für unsere gesamte Reise ein Auto gemietet, welches wir gleich nach unserer Landung abholten. Bereits online gebucht von Deutschland aus, ging die Abholung recht zügig. Da es schon nach 20:00 Uhr war, fuhren wir direkt zu unserer Unterkunft in die Innenstadt. Über die Unterkunft hatte ich bereits in meinem letzten Beitrag geschrieben.

Mein erster Eindruck von Ajaccio war eher chaotischer Natur. Die Straßen waren recht voll und die Leute fuhren wie sie wollten. Dennoch kamen wir gut bei unserer Unterkunft an und ließen den Abend, nach einem kurzen Einkauf im Carrefour, im Appartement ausklingen.

Ajaccio – die bunte Stadt

Unser Morgen startete bei traumhaften Wetter. Blauer Himmel und Sonnenschein veranlassten uns dazu im Zentrum nach Frühstück umzuschauen. Möglichkeiten gibt es hier viele. Eine Boulangerie nach der anderen. Man hat wirklich die Qual der Wahl.

Wir kauften uns in der Boulangerie Galaeni ein belegtes Baguette, ein süßes Teilchen und ein paar Läden weiter einen Coffee to go. Damit setzten wir uns an den naheliegenden Hafen und genossen unser Frühstück mit Blick aufs Meer. Nach unserem gelungenen Start in den Tag schlenderten wir über den Markt Chez Charly Marché Ajaccio. Das ist ein Bauernmarkt mit vielen regionalen Produkten. Von Obst, Gemüse über Wurst, Fleisch bis hin zu kleinen, warmen Leckereien findet man hier viele typisch korsische Produkte.

Regionale Produkte auf dem Bauernmarkt Chez Charly Marché
Regionale Produkte auf dem Bauernmarkt Chez Charly Marché
Chez Charly Marché

Anschließend liefen wir ziellos durch die Stadt. Zahlreiche Restaurants, Geschäfte und öffentliche Plätze, alle bunt und belebt prägen das Stadtbild von Ajaccio. Man hat das Gefühl hier schlägt das Herz Korsikas. Sehenswürdigkeiten auf unserem Stadtrundgang:

Place Foch
Place Foch
Strand bei der Citadelle Miollis
Monument commémoratif de Napoléon 1er
Monument commémoratif de Napoléon 1er

Abendessen in Ajaccio

Für den Abend bekamen wir von Barth, unserem Vermieter, eine Empfehlung. Wenn man typisch korsisch essen möchte, sollte man unbedingt ins Le Restaurant 20123 gehen. Dort wäre nicht nur das Essen traditionell und gut, sondern auch das Ambiente sehr urig. Da wir sehr viel Wert auf Empfehlungen von Einheimischen legen, war unser Ziel für unseren letzten Tag in Ajaccio klar. Das Restaurant war sehr gut besucht, aber wir hatten Glück und bekamen noch einen 2er Tisch. Es empfiehlt sich dennoch einen Tisch vorher zu reservieren.

Le Restaurant 20123
Eine kleine Stadt im Restaurant

In diesem Restaurant sieht es aus wie in einer kleinen Stadt. Bei dem Essen ist es so, dass man kein einzelnes Essen bekommt, sondern ein komplettes Menü. Es gibt 2 Vorspeisen, ein Hauptgericht und ein Dessert oder eine Käseplatte. Wasser holt man sich selbst direkt aus dem Brunnen im Restaurant mit einer Karaffe. Bei jedem Gang kann man zwischen 2 Gerichten wählen. Typisch korsisch sind Lamm- und Wildschweingerichte. Das solltet ihr unbedingt probieren. Wir waren nach der Hauptspeise schon so satt, dass wir auf den Nachtisch verzichteten. Ganz zur Überraschung unserer Bedienung. Der Service und die Bedienung waren auch tadellos. Von daher können wir das Restaurant Le 20123 sehr empfehlen.

Nach unserem Aufenthalt in Ajaccio ging es für uns weiter ins Landesinnere nach Corte mit einem kurzen Zwischenstopp bei A Cupulatta. Mehr dazu in meinem nächsten Beitrag.

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