Ein neuer Reise-Geist ist an Bord

Seit einiger Zeit haben wir euch nichts mehr geschrieben, aber das hatte seinen guten Grund. Seit Februar letzten Jahres sind wir zu dritt. Unser kleiner Reise-Geist Leni hat das Licht der Welt erblickt und wir dürfen ihr nun zeigen, wie schön sie ist bzw. sein kann.

Wie sicher viele frischgebackenen Eltern überlegt man als erstes, wie man seine Leidenschaften und Hobbys mit Kind vereinbaren kann. Für uns war früh klar, das natürlich der Rhythmus unseres kleinen Schatzes zunächst einmal vorrangig sein musste. Und diesen wollten wir in unser bisheriges Leben so gut wie möglich integrieren. Und dazu gehört auch, dass wir unseren Hobbies weiterhin nachgehen können. So auch dem Wandern und dem bewussten Erleben der Natur.

In den letzten 12 Monaten haben wir schon vieles zu dritt erlebt und machten auch schon einige Wandererfahrungen mit ihr. Mit dabei waren die Alpen, der Harz, der Schwarzwald und die Südpfalz. Jede Tour war für sich gesehen, einfach grandios. Es war anders als früher, aber mindestens genauso schön.

In den nächsten Tagen möchten wir euch von unserem Urlaub in den Allgäuer Alpen berichten. Natürlich dieses Mal ohne Klettersteig und Gratwanderung. Denn so etwas kann man der kleinen Maus noch nicht zumuten. Aber die Zeit dafür wird kommen. Wir lieben die Natur, das Draußensein sowie urige Einkehrmöglichkeiten und werden versuchen, ihr das auch zu vermitteln.

Die Alpen sind der Inbegriff für tolle Wandertouren, traumhafte Gipfelaussichten und genussreiche Einkehren. Das alles kann man auch mit einem Baby erleben, in Maßen versteht sich.

Das Wichtigste bei so einer Tour war für uns plötzlich nicht mehr der Gipfel oder die Aussicht, sondern vielmehr unser kleiner Schatz. Ihr das Leben geschenkt zu haben und ihr das alles zeigen zu können, macht uns viel glücklicher als es je eine Gipfeltour in den letzten Jahren geschafft hatte.

Wandern mit Baby

Gleich vorab muss erwähnt werden, wandern mit einem Baby ist durchaus nicht unmöglich. Viele denken das geht nicht oder ist vielleicht zu umständlich. Wir mussten für uns feststellen, dass dies nicht stimmt. Es ist einfach nur anders und immer eine Frage der durchdachten Vorbereitung.

Wir starteten unsere ersten Wandertouren mit unserer 4 Monate alten Tochter in den Allgäuer Alpen. Rückblickend müssen wir sagen, dass es für uns sogar entschleunigender war als allein wandern zu gehen und überhaupt nicht anstrengend.

Warum entschleunigend fragt ihr euch jetzt sicherlich. Ganz einfach. Immer wenn unser kleiner Schatz seine Fütterphase hatte, hatten wir zugleich die Gelegenheit selbst innezuhalten und die Aussichten zu genießen. Das geht natürlich nur,  wenn man kein Schreibaby hat. Und was das angeht, haben wir mit unserer Kleinen bis jetzt wahnsinnig Glück. Manchmal wirkt sie sogar echt entspannter als wir. 🙂

Anfang Juni lag auf einigen Gipfeln rundum Oberstdorf noch Schnee. Während es im Tal bereits schön warm war. Das bedeutete für uns die jeweils passende Kleidung für unseren Scahtz dabei zu haben. Genügend Essen und Trinken versteht sich natürlich von selbst.

Folgende Touren standen für uns auf dem Plan. Eine Gipfeltour zum Nebelhorn mit Höfatsblick und Zeigersattel, eine Wanderung im Stillachtal von Oberstdorf zur Heini Klopfer Skiflugschanze, eine Wanderung am Fellhorngipfel zur Alpe Schlapold und eine Wanderung am Söllereck auf dem Höhenwanderweg Riezlern.

In den kommenden Tagen werden wir uns jeweils einer Tour widmen und euch von unseren Erfahrungen zum Wandern mit Baby berichten. Über Feedback zu euren Erfahrungen würden wir uns sehr freuen.

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